Brooklyn Simmons
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My Story
Innere Leere und was sie für mich bedeutet:
Wenn ich von meiner eigenen inneren Leere spreche, meine ich ein Gefühl ohne Gefühl. Eine Energielosigkeit, die so tief geht, dass man nicht mehr weiß, wie man einen Fuß vor den anderen setzen soll, während ständig jemand etwas von einem will. Gespräche mit anderen verhallen in einem Nichts. Lächeln kann ich nur noch spielen, Freude empfinde ich nicht mehr, und ich erinnere mich kaum, wie sich echte Heiterkeit anfühlte.
Stattdessen breitet sich das Nichts aus und verschlingt mich täglich, während ich weiter funktioniere und versuche, mir nichts anmerken zu lassen.
Wenn dich die Leere verschlingt und du trotzdem funktionierst:
Rückblickend erstaunt es mich immer wieder, wie ich trotz der inneren Leere in allen meinen Rollen funktioniert habe. Nach außen hin wirkte ich weiterhin emphatisch, auch wenn ich innerlich nicht mehr existierte. Die Erwartungen der Menschen um mich herum und mein innerer Dialog, der mir ständig sagte, ich müsse einfach nur funktionieren, hielten mich in diesem Zustand.
Doch nichts wurde besser. Nach jeder gemeisterten Herausforderung folgte die nächste. An den Wochenenden wurde die Leere noch schlimmer und ich verbrachte meine freie Zeit fast ausschließlich schlafend, in der Hoffnung, nach dem Schlafen wieder energetischer zu sein.
Wenn die Leere so viel Kraft kostet, dass die Energie einfach nicht kommen will
Jedes Mal wurde ich enttäuscht. Die Energie blieb aus, und ich kämpfte mich bleischwer durch den Tag. Vielleicht kennst du dieses Gefühl und fragst dich, wann es besser wird. Glaub mir, ich habe vieles ausprobiert, was angeblich Energie geben soll.
Trotz der Leere begann ich mit Sport und hielt ein dreimonatiges Programm durch. Während der Arbeit und beim Sport war die Leere nicht spürbar, doch in ruhigen Momenten kam sie zurück. Über Monate war ich in einem Teufelskreis gefangen, wurde immer hilfloser, frustrierter und aggressiver. Was könnte mir nur helfen, aus dieser Leere herauszufinden?
Der Weg aus der inneren Leere begann mit einem Geschenk
An einem Punkt, an dem ich meine Verzweiflung kaum noch verbergen konnte, erhielt ich ein Päckchen von meiner besten Freundin – ein Dankbarkeitstagebuch. Anfangs war ich skeptisch. Was soll ich mit einem Dankbarkeitstagebuch?
Wofür soll ich bitte in meinem Leben dankbar sein? Doch das schlechte Gewissen gegenüber meiner Freundin setzte ein. Also begann ich, mich damit zu beschäftigen.
Dieses Dankbarkeitstagebuch beruht auf der positiven Psychologie nach Martin Seligmann und führt dazu, dass man durch Antworten auf bestimmte Fragen den Fokus automatisch auf das Positive richtet. Ich konnte nichts damit anfangen, doch aus Pflichtbewusstsein begann ich es zu führen.
Das war nicht die Heilung, aber der erste Stein, der die Sache ins Rollen gebracht hat.
Manchmal braucht man einen Stein, der die Sache ins Rollen bringt
Am Anfang fiel es mir wahnsinnig schwer, dieses Buch zu führen. Jeden Morgen und jeden Abend musste ich mir überlegen, wofür ich dankbar bin, was ich Gutes getan habe und wie ich den Tag schön gestalten kann. Anfangs wusste ich nichts Schönes, ich war für nichts dankbar, und trotzdem schrieb ich jeden Tag etwas auf.
Es war anfangs furchtbar, und ich musste mich zwingen, aber der Gedanke, meine Freundin nicht zu enttäuschen, gab mir die nötige Kraft. Erstaunlicherweise wurde es zur Routine. Ich dachte nicht mehr darüber nach, sondern schrieb einfach jeden Morgen und Abend. Nach ein paar Wochen fiel mir auf, dass ich mir nichts mehr ausdenken musste.
Plötzlich erlebte ich Dinge, für die ich wirklich dankbar war
Es war fast Sommer, und mein Mann und ich hatten unsere Terrasse neu bepflanzt. Dafür war ich wirklich dankbar, denn ich hatte ein weiteres To Do abgehakt, obwohl ich keine Energie dafür hatte.
Die Blumenpracht begrüßte mich jeden Morgen beim Aufstehen, und auch wenn ich ihre Schönheit nicht fühlen konnte, konnte ich sie zumindest visuell wahrnehmen. Dafür war ich dankbar. Die Wochen vergingen, und da ich die Terrasse so schön fand, war es mir wichtig, dass kein neues Unkraut kam.
Also zog ich jedes Wochenende stoisch und mechanisch jedes Unkraut heraus. Als ich so da saß und ein Unkrautstängelchen nach dem anderen herauszog, bemerkte ich, dass mir das Jäten Spaß machte. Ja, du liest richtig. Ich habe in mir selbst Freude gespürt. Dieses Gefühl hatte ich so lange nicht mehr wahrgenommen, dass ich erst gar nicht wusste, wie ich damit umgehen sollte.
Während ich da saß und mich wunderte, merkte ich, dass die Sonne auf mein Gesicht schien. Wärme auf der Haut? Das hatte ich auch schon lange nicht mehr gespürt. Dann entdeckte ich eine Spinne, die sich auf meinem Arm hoch arbeitete. Zuvor hatte ich es nicht wahrgenommen, aber jetzt sprang ich kreischend auf, weil ich plötzlich wieder Ekel spüren konnte. Und so ging es den ganzen Tag. Ich machte minimale Entdeckungen, was ich wahrnehmen konnte.
Ab diesem Tag veränderte sich meine innere Leere
Sie ließ sich nicht von heute auf morgen füllen. Ganz im Gegenteil, es dauerte Wochen, bis sich das Nichts langsam auflöste. Aber ich wurde immer aufmerksamer auf jeden kleinen Schritt, nahm alles wahr, was da war, und vermisste nicht das, was noch nicht da war. Und was soll ich sagen, es hat sich gelohnt. Eines Morgens wachte ich auf und fühlte mich erholt. Ich hatte Lust auf diesen Tag! Unfassbar!
Ich konnte mein Glück nicht fassen. Und soll ich dir etwas verraten? Ich schreibe immer noch jeden Morgen und jeden Abend in mein Dankbarkeitstagebuch. Fast jeder Tag beginnt damit, wie dankbar ich bin, dass ich mit Energie aufwache und mich auf den Tag freue.
Denn eines habe ich durch diese innere Leere gelernt: Nichts im Leben ist für mich so wichtig wie die Energie und Begeisterung, die ich für mein Leben und mich selbst spüre. Das ist für mich das, was das Leben wirklich ausmacht.
Meine Reise aus der Leere und damit verbundene „Lessons learned“
Lange habe ich überlegt, ob ich diese private Reise teile. Ich hoffe, dir, liebe:r Leser:in, einen Impuls zu geben, auch einen Weg aus deiner Leere zu finden.
Wie du an meiner Erfahrung siehst, kann es helfen, den Fokus bewusst zu verändern. Auch wenn alles leer ist, kannst du beginnen, etwas Gutes zu finden, das es wert ist, aufzustehen. Denn wir können unseren Fokus verändern, egal wie groß das Nichts auch sein mag.
Probiere es aus und teile deine Erfahrungen. Vielleicht bist du der:die Nächste, die einen Blog schreibt, um anderen Impulse zu geben.
Ich wünsche es dir von Herzen! Alles Liebe für dich und deinen Weg in ein Leben ohne kräftezehrende Leere!
Brooklyn Simmons
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